Drohnenabwehr – Radar um gute Drohnen zu erkennen, so gehts!

Menschen haben Respekt vor Dingen die sie nicht sehen können aber wissen, dass sie da sind. Schlimmer noch, man hört etwas aber sieht es nicht. Wie die Stechfliege im Schlafzimmer, wer kann da noch schlafen? Genauso geht es Institutionen und Unternehmer beim Thema Drohnen. Sie hören Drohnen, aber wissen nicht wo sie sind. Es surrt um Haftanstalten und bevor die Wärter die Quelle finden, ist das Gerät schon wieder weg. Was tun? Die Antwort ist Drohnenabwehr.

Wie funktioniert Drohnenabwehr?

Wer Drohnen als Technologie nutzen möchte, muss freizügig sein. Aber Freizügigkeit eröffnet Gefahren was wiederum nach Schutzmaßnahmen ruft. Daher floriert die die Drohnenabwehr Industrie. Es gibt die unterschiedlichsten Konzepte, Drohnen von dem unerlaubten Eindringen in geschützte Bereiche abzuhalten.

  1. Wildtiere trainieren: Greifvögel werden trainiert, um Drohnen gezielt anzugreifen und festzuhalten.
  2. Fangnetze spannen oder werfen: Mit einer Abschusseinheit werden Fangnetze über die Drohne geworfen oder Bereiche werden überspannt.
  3. Drohnen fangen Drohnen: Eine meist größere Drohne jagt eine kleinere Drohne zum Teil mit einem Netz.
  4. Radiowellen: Durch einen gezielten “Schuss” von Radiowellen wird die Elektronik der Drohne verwirrt
  5. Laserstrahlen: MIt Hilfe eines Hochleistungslaser werden Drohnen “gekocht”
  6. GPS stören: Durch das Überlagern des GPS (Spoofing), wird die Navigation der Drohne bis zum Absturz gestört
  7. Virus einpflanzen: Ein Software Virus wird über die Datenverbindung in die Drohne eingesetzt
  8. Radarsystem: Ein Hochleistungsradar detektiert die Reflektion der Drohnen.
  9. Schusswaffengebrauch: Mit Schrotgewehren werden Drohnen eliminiert.
  10. Geräuscherkennung: Akustische Signale werden nach Signaturen von Drohnen ausgewertet
  11. Multisignal Erkennung: Akustische, visuelle und elektrische Signale werden mit Ultraschall reflektionen überlagert.

Alle Systeme versuchen, die form- und systembedingten Eigenschaften der Drohne zu verändern, dass diese flugunfähig wird. Nur die reinen Erkennungssysteme, die direkt keine Gegenmaßnahmen einsetzen.

Zusätzlich soll eine Registrierung helfen, dass Drohnen nicht unerkannt in sensible Bereiche eindringen. Auch die Industrie der Drohnen reagiert. Geofencing Daten also elektronischer Zaun in der Steuerung der Drohne soll verhindern, dass diese in Gefahrenzonen geflogen werden kann. Das ärgert jedoch die Kunden, da die Datengenauigkeit zu niedrig ist und die Drohne nicht startet, obwohl keine Gefahr droht.

Wie aktuell das Thema ist, zeigt ein Produktvideo der Deutschen Telekom:

Gibt es gute und böse Drohnen?

Wer Drohnen als Unternehmen einsetzt oder Dienstleister bucht, um gefährliche und unsichere Arbeiten durch die fliegenden Roboter zu erledigen, wird schnell den Vorteil von Drohnen erkennen. Ob beim Auffinden von Menschen, Unterstützung im Katastrophenfall oder bei der Inspektion eines Kamins, die Liste der Einsatzmöglichkeiten ist endlos. Alle Anwendung sind positiv belegt, aber dieser Eindruck kann schnell zerstört werden.

Medien diskutieren in der Öffentlichkeit, welche Informationen oder Ladungen durch Drohnen transportiert werden. Ob fundiert oder nicht, ein Boom der Gegenmaßnahmen ist seither nicht von der Hand zu weisen. Es gibt also immer mehr böse Drohnen. Aber wie können diese unterschieden werden?

Ein Sender der gute Drohnen kennzeichnet

GPS Tracker zur Drohnen Freund Feind ErkennungWir haben uns Gedanken gemacht, wie militärische Ideen zivil genutzt werden können. Bei den Streitkräften gibt es eine Freund-Feind Kennung die beispielsweise verhindert, dass Raketensystem auf ein eigenes Flugzeuge abgefeuert werden können. Dieses System wollen wir Unternehmen anbieten, die Abwehrsysteme wie DeDrone einsetzen. Die befreundete Drohne meldet ständig ihre Position und kann so vom Werkschutz überwacht werden.

Durch den Tracker wird jeder Flug genau dokumentiert und kann mit den durch Abwehrsysteme erkannte Eindringlinge verglichen werden. So können Freund und Feind unterschieden werden. Und noch mehr, das System hilft dem Sicherheitsdienst den Wolf im Schafspelz zu erkennen. Dienstleister, die unbewußt oder gezielt bei einer Inspektion etwas mehr aufnehmen als genehmigt, werden so erkannt.

Eine aktive Kennzeichnung zur Visualisierung von Drohnen

Wenn mehr und mehr Betreiber von Drohnen und Anbieter von Drohnen Dienstleistungen Flüge aktiv mit einem Sender ausstatten, können Flüge wie bei einem Radarbild visualisiert werden. Erstmals wird es so möglich darzustellen, wie sicher und wo Drohnen eingesetzt werden. Dabei garantiert das System einen hohen Datenschutz, da keine persönlichen Daten übertragen werden. Wir verfolgen den Ansatz gute Drohnen aktiv zu kennzeichnen, bevor der Gesetzgeber eine generelle Kennzeichnung ohne Freund-Feind Erkennung verpflichtend macht.

 

 

By | 2016-12-06T09:30:05+00:00 01.12.16|News|Kommentare deaktiviert für Drohnenabwehr – Radar um gute Drohnen zu erkennen, so gehts!

About the Author:

Michael Wieland ist Privatpilot und Gründer der COPTERview airDATA UG, die das Portal myFLY.zone betreibt.