myWerk entwickelt für myFLYzone UTM Hardware

  • UTM tracker OBU-GT

Im Vorfeld zur Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2016 schließt der Hardware Entwickler myWerk mit den Gründern von myFLY.zone eine strategische Kooperation ab. Durch die Kooperation wird es für myFLY.zone möglich, Flug- und Positionsdaten von einer kleinen Hardware zu erhalten. Dem Ziel, ein UTM System für Drohnen aufzubauen, ist myFLY.zone damit um einen entscheidenden Schritt näher.

Warum Unmanned Traffic Management (UTM) für Drohnen?

In Deutschland sind in den letzten Jahren geschätzt 300.000 unbemannte Fluggeräte (Drohnen) verkauft worden. Kritik an den Robotern in der Luft wird vor allem deshalb laut, da die kleinen Fluggeräte vom Boden sowie aus bemannten Flugzeugen schwer sichtbar sind. Radargeräte können in der Höhe und bedingt durch die Baugröße die ferngesteuerten Geräten nicht detektieren. Die App myFLY.zone ermöglicht heute schon, dass Steuerer von Drohnen ihre Flüge per Software planen und vor dem Start bekannt geben. Piloten der bemannten Luftfahrt können so die Bereiche sehen, in denen mit Drohnen zu rechnen ist. Jedoch fehlte bis heute die Rückkopplung der tatsächlichen Flugbahn. Einige Hersteller bieten zwar an, Flugspuren in der Fernbedienung anzuzeigen, eine zuverlässige Übertragung für ein UTM auf deutschen Servern nach hiesigen Standards gibt es jedoch nicht. “ Durch die langjährige Erfahrung von myWerk mit geotracking Geräten im Bereich Sport und Verkehr schlagen wir die Brücke um lückenlos nachzuweisen, wie verantwortungsvoll Hobbypiloten und gewerbliche Anwender mit ihren Fluggeräten umgehen.” sagt Michael Wieland, Gründer von myFLY.zone und stellt fest, “durch die Plattform unabhänige Hardware von myWerk, können wir jedes bewegliche Gerät zu Luft und am Boden sicher registrieren”. Wichtig ist dem Team von myFLY.zone dabei, dass die Daten sicher und unabhängig sind, für den Aufbau eines UTM Systems für Drohnen.

Warum ist myWerk der richtige Partner?

Für myWerk ist die Kooperation eine weitere Stufe der langjährigen Erfolgsleiter. “Mit unserer Hardware, das bewegliche Gegenstände oder Geräte verfolgt, haben wir den Nerv der Zeit getroffen”, so Robert Bastubbe, Geschäftsführer von myWerk. Er ist überzeugt davon, dass zukünftig Qualitätssicherung und das Ablesen von Geräten und Zählern durch eine ständige Verbindung ins Internet in jede Branche Einzug hält. Das Internet of Things “IOT” das Bastubbe anspricht, wird durch seine Hardware sogar um eine Dimension erweitert. Werden üblicherweise still stehende Geräte überwacht, zielen seine Produkte insbesondere auf bewegliche Objekte ab. Maßgeblich für den Erfolg ist auch eine einfache aber sichere Einbindung der Systeme in Cloud Dienste, die auch in der Lage sind die Informationsmengen für ein UTM zu verarbeiten. So existieren bereits Schnittstellen in die Telekom Cloud der Dinge, Cumulocity sowie Microsoft Azure.  

Was macht myFLY.zone?

Das Team von myFLY.zone gehört zur COPTERview airDATA UG und beschäftigt sich mit der Legalisierung von Flügen mit unbemannten Fluggeräten. Das Startup aus Berlin hat Aufmerksamkeit durch seine App zur Flugplanung erlangt, sein Poster “Regeln für unbemanntes Fliegen” und berät Ministerien und Behörden bei der Integration von unbemannten Fluggeräten in den vorhandenen Luftraum.

By | 2016-12-01T03:26:04+00:00 06.06.16|Bodenpiloten|Kommentare deaktiviert für myWerk entwickelt für myFLYzone UTM Hardware

About the Author:

Michael Wieland ist Privatpilot und Gründer der COPTERview airDATA UG, die das Portal myFLY.zone betreibt.